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Anna Magdalena Carbow geboren in Hamburg, studierte in Leipzig, Montbéliard und London Oboe. Während dieser Zeit spielte sie mit professionellen Orchestern, war Stipendiatin für Live Music Now und engagiertesich in mehreren Ensembles für Neue Musik. Während ihres ersten Masterstudiums in London begann sie, im Nebenfach Barockoboe zu lernen, und 2024 schloss Magdalena einen weiteren Master in Historischer Interpretationspraxis an der HfMDK Frankfurt ab.

Neben ihrer Konzerttätigkeit als Oboistin mit historisch informierten Ensembles wie La Stagione Frankfurt, L'arpa festante und dem Collegium 1704 recherchiert Magdalena zu Oboen und Repertoire des 18./19. Jahrhunderts, um darüber irgendwann eine Dissertation zu verfassen, übersetzt Musikliteratur aus dem Englischen und unterrichtet Schüler*innen aller Altersstufen auf moderner und Barockoboe. In ihrer Freizeit entstaubt sie ihre wachsende Sammlung von Oboen aus drei Jahrhunderten und baut Gemüse auf dem Balkon an.

Antonello Cola studierte moderne Oboe bei Maurizio Marchi am “Conservatorio Santa Cecilia” in Roma und Barockoboe bei Andrea Mion am “ISSM Giulio Briccialdi” in Terni und Paolo Grazzi am “Conservatorio Evaristo Felice Dall'Abaco” in Verona. Danach setzte er seine Studien bei Annette Spehr an der HfMDK Frankfurt fort. Er nahm an diversen Meisterkursen und Seminaren bei einigen der renommiertesten Spezialisten für Alte Musik teil, wie Alfredo Bernardini, Reinhard Goebel, Michael Schneider, Chiara Banchini.

Er wirkt in verschiedenen Barockorchestern und Kammermusikensembles mit, u.a. Venice Baroque Orchestra, Ensemble Cordia, La Stagione Frankfurt, Harmonices Mundi Bozen Baroque Orchestra, LaVerdi Barocca, Main-Barockorchester, L'arte del Mondo, Theresia Orchestra, Musica Alta Ripa, Karlsruher Barockorchester, Austro Ensemble, The Sprightly Companions. Er spielte außerdem bei vielen namenhaften Festivals (Händel-Festspiele Halle, Reate Festival, Festival International d'Orgue de Fribourg, SWR Schwetzingen Festspiele, Bolzano Festival Bozen, Bologna Festival, Vielklang Festival Tübingen, BeethovenFest Bonn, Festival Barocco Alessandro Stradella u.a.).

Sophia Kälber (*1997) sammelte ihre ersten musikalischen Erfahrungen während ihrer Schulzeit am Spezialgymnasium für Musik Schloss Belvedere in Weimar. Neben zahlreichen Auszeichnungen für ihre solistischen und kammermusikalischen Leistungen bei dem Jugendwettbewerb ,,Jugend musiziert" und dem Lionswettbewerb, schloss sie 2016 ihre schulische Ausbildung mit dem Abitur ab.Im selben Jahr begann die Trompeterin ihr Studium mit dem bekannten Instrumentalpädagogen Kristian Steenstrup in Aarhus (Dänemark), bevor sie ihren Bachelor of Music an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Wim van Hasselt mit Bestnote beendete. Von 2021-2023 schloss sie ebenfalls ihren Master of Music in Freiburg ab. In dieser Zeit spielte Sophia in diversen Sinfonieorchestern. Während ihrer Studienzeit war sie unter anderem regelmäßige Aushilfe im Theater Freiburg. In den Jahren 2022 und 2023 wurde sie ebenfalls Mitglied im Gustav Mahler Jugendorchester - eines der renommiertesten europäischen Jugendorchestern und spielte unter Dirigenten wie Theodor Currentzis, Daniele Gatti, J.P. Saraste u.a.. Konzerttourneen führten sie in die größten Konzertsäle Europas (Musikverein Wien, Teatro alla Scala, Gewandhaus zu Leipzig, Großes Festspielhaus Salzburg u.a.). Momentan lebt die Trompeterin in Frankfurt am Main und spezialisiert sich im Bereich der historischen Aufführungspraxis und dem Spiel der Barocktrompete.

Sie studiert im Zweitmaster bei Hannes Rux Brachtendorf an der HfMDK Frankfurt und konnte sich bereits in vielen Ensembles als erste Trompeterin etablieren. Außerdem gründete sie 2023 das international besetzte Ensemble Misenos. Im Jahr 2025 ist Sophia bei Berlin Baroque, der Merseburger Hofmusik, der Akademie für Alte Musik Berlin und vielen anderen Ensembles zu hören.

Theresa Koenig begann ihr Musikstudium im Alter von 12 Jahren und gab mit 18 ihr Solodebüt mit dem Milwaukee Symphony Orchestra. Sie widmete sich zunächst vielen Jahren dem modernen Fagott, bevor sie im 2010 Alte Musik für sich entdeckte. Seitdem hat sie ihren beruflichen Schwerpunkt verlagert und tritt regelmäßig mit namhaften Ensembles wie Archipelago Aachen, Capella Augustina, Collegium 1704, English Baroque Soloists, La Stagione, und anderen auf. Zudem co-leitet sie das Trio L'Eléphant Bleu.

Ihre ersten Studienabschlüsse (Bachelor und Master) absolvierte sie bei Kim Walker an der Indiana University. Ihren Doktortitel erlangte sie bei Marc Vallon an der UW-Madison, ihre Doktorarbeit war das Entwickeln des Fagotts in der 17. Jahrhundert, und danach hat zusätzlich bei Györgyi Farkas an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig studiert. 2022 erwarb Dr. Koenig ihren zweiten Masterabschluss in Alter Musik an der Universität der Künste Berlin bei Christian Beuse.

Ortrun Sommerweiß besuchte von 2003 bis 2010 Das Sächsische Landesgymnasium für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Dem schloss sich ein Studium an der gleichnamigen Musikhochschule in Dresden im Fach Klavierpädagogik an. Bereits zu dieser Zeit entdeckte sie ihre Liebe zur Barockmusik, dem Generalbassspiel und dem Klang des Cembalos und spielte in verschiedenen Kammermusikensembles. Unterricht erhielt sie bei Prof. Ludger Remy. Nach ihrem Bachelor -Abschluss 2015 wechselte sie an die HfMdK Frankfurt in die Cembaloklasse von Prof. Eva Maria Pollerus. Im Rahmen des Studiums wirkt sie an verschieden Kammermusik- und Orchesterprojekten in und um Frankfurt mit, unter anderem bei den „Bach Konzerten Frankfurt“ in der Alten Oper. 2019 studierte Ortrun Sommerweiß im Rahmen des Austauschprogrammes Erasmus+ am “Conservatoir National Supérieure de Musique et Dans de Lyon” in der Cembaloklasse von Prof. Yves Rechsteiner. Ortrun Sommerweiß besuchte Meisterkurse bei den Cembalist:innen Dragosits, Morawska, Lorenz,Toporowski und Christensen in Polen, Kroatien und Österreich, sowie die Ensembleakademie des Freiburger Barockorchesters.

Im Juli 2016 erhielt sie bei dem internationalen Ensemblewettbewerb „Maurizio Pratola“ in L’Aquila den 3. Preis. Sie war Stipendiatin der Bachkonzerte Frankfurt, des Deutschen Musikpreises und wurde zusammen mit ihrem Ensemble „La Récréation“ war durch den Verein Yehudin Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e.V. gefördert.